BABE
TTE
UEBER
SCHAER

Zeitge
nössische
Künstler
in

Kleines Museum, Dauerausstellung

in einem eigenem Kleinen Museum angeschlossen

an das Private Atelier, geöffnet nach Voranmeldung

bis 1999

2000 -2009

ab 2010

 

  • 1987 Kunstverein Passau, ,,Menschenbilder"

  • 1989 Galerie Cordonhaus Cham, ,,Vita activa, vita contemplativa"

  • 1990 Galerie Kastenhof Landau, ,,Meine Flüsse"

  • 1991 Galerie Diözesanmuseum Freising, ,,Heilige Wut"

  • 1993 Städtische Galerie Harderbastei Ingolstadt, ,,Extra Drei"

  • 1995 Exerzierhaus im Klenzepark, Ingolstadt, ,,Mncmosync", Installation 1996 St. Matthäuskirche Ingolstadt, ,,Verschwebendes Schweigen", Rauminstallation und Maiimprovisation zu „Sephiroth" von Dieter Buwen KVD-Galerie Dachau, ,,Arbeiten mit und auf Papier"

  • 1997 Galerie lsabel Bilbao, Javea, Alicante, Spanien

  • 1998 Klenzepark Ingolstadt, „Die Schanzerinnen", temporäre Installation anlässlich der Landesaus­stellung „Die Geschichte der Frauen in Bayern", (vier Stuhl-Objekte) Benediktinerabtei Plankstetten, ,,Bewegung und Ruhe", Installation im Kirchenraum Hauptbahnhof und Kirche St. Jodok in Landshut, ,,Wisse die Wege", Objekte Galeriehaus Nürnberg, ,,Papierarbeiten"

  • 1999 ARTUM-Galerie Ulm/Erbach, ,,Nichts ist tiefer als die Haut", Papierarbeiten
  • 2000 Projekte zum Thema Stadtansichten zur 750-Jahr-Feier der Stadt Ingolstadt: „Vision DB-21", Donaubahnhof „Spiegelverkehrt", 122 Spiegel in der lnfanteriemauer, Diözesanmuseum Eichstätt, ,,Schatten-Kästchen", Installation

  • 2001 Projekt zum 100. Geburts­tag von Marieluise Fleißer, Fleißer-Zitate auf Transparenten

  • im öffentlichen Raum „Meine Fleißer Bibliothek", vier Bücher 2002 Thomaskirche
     Friedrichsha­fen, ,,Das Gewand", Installation Buchprojekt zu Max Frisch, Die Tagebücher

  • 2003 Kunstverein Schrobenhausen

  • 2004 Kunstverein Spirale, Treuchtlingen, Papier-Kunst

  • 2006 Städtische Galerie Harder­bastei, Ingolstadt, Adoramuste
    Kunstverein Ottobrunn BBK-Galerie, Leipzig

  • 2007 Buchprojekt „das Buch der Unruhe" Fernando Pcssoa, Marie ist keine Schlampe, 11 Blätter zu Woyzeck von Georg Büchner Biblische Stoffe (Textilkunst), Galerie Schloss Almoshof, Nürnberg

  • 2008 Städtische Galerie Harderbastei, Ingolstadt ,Life-line, Zeichnungen, Objekte, Installation Produzentengalerie Ingolstadt am Hbf, private Mythologien Kunsträume Bayern, Wettbewerbs­beitrag „Donauhochwasser"

  • 2009 Haus der Kunst, München, Große Kunstaussstellung Stadtmuseum
    Deggendorf, ,,Papier global"
  • 2010 Regierung von Oberbayern, Mün­chen, Künstler aus Ingolstadt Kunstverein Spirale, Pappenheim, ,,Frei-Luft" Eichstätt, Kultur im Zentrum, diekunsttransporter

  • 2011 Fleißerhaus Ingolstadt, ,,Die Brüche Der Schmerz", Installation Kunstverein Nördlingen, ,,Connectings" Kunstverein Unna, ,,Aufgetischt" Kunstverein Aichach, "Haus Innen-Außen"

  • 2012 „Kunstraum am Baum", Galerie Bildfläche, Eichstätt

  • 2013 „Heimatkunst", Stadtmuseum Abensberg Kunstverein Aichach, ,,Cloud" St. Matthäuskirche, Ingolstadt, ,,Ver­schwebendes Schweigen", Installation 2015 Ortung IX, Schwabach „golden storics", Installation Kunstverein Nördlingen, ,,darkroom nr.5", Installation Künstlerhaus Andreasstadel (Kulturstiftung Zitzelsberger) ,,Ins Weiss gehen"

  • 2016 Kunstverein Pfaffenhofen, „The Present", Installation Museum der Hand, Wolnzach,
    ,,Hand Kunst"

  • 2017 Städtische Galerie Ingolstadt, ,,daslebenselbst" Instal­lationen, Objekte, Bilder Zeitgleich Eröffnung ,,Kleines Museum" im Wohn- und Arbeitshaus von Babette und Gernot Ueberschär

BIOGRAFISCHES

KURZVITA

TEXTE

BUCHPROJEKTE

Aufgewachsen zusammen mit drei Ge-schwistern auf einem Bauernhof in einem fränkisch-protestantischen Umfeld, kann-te ich früh schon das Leben und Sterben von Mensch und Tier, das Leben mit den Jahreszeiten und überhaupt mit der Natur erfahren.

Wahrscheinlich bin ich schon in meiner Kindheit durch diese unglaubliche Fülle an natürlichen und künstlichen Materalien geprägt worden, die es in diesem Umfeld gab. Ich erinnere mich an Berge von süß duftenden, getrockneten Zuckerrüben­schnitzeln, in denen wir gespielt haben. Und ich sehe Räume vor mir, in denen Unmengen von Getreide- und Kartoffelsäcken hingen, zwischen denen wir uns versteckten.

Das Wirtschaftswachstum nach dem 2. Weltkrieg hat Wünsche nach schönen Din­gen in uns geweckt, eine wahre Offenbarung waren damals die Versandhauskataloge von Quelle oder Neckermann.

 

An den Wänden in unserem Elternhaus hingen Drucke von Caspar David Friedrich, „Ein Kreuz im Gebirge" oder „Der schmale und der breite Weg" von Charlotte Reihlen sowie Ludwig-Richter-Zeichnungen.Auch die Geschichten in der Bibel mit ihren ein­drucksvollen Illustrationen faszinierten uns. Als junge Frau begann ich über die Ursachen des 2. Weltkriegs und der Nazizeit nach­zufragen: Wo warst du Vater, wo warst du

Mutter? Was habt ihr gesehen und erlebt in dieser Zeit?

Meistens bekam ich keine befriedigende Antwort. Das hatte zur Folge, dass ich mich intensiv mit diesen Fragen beschäftigte. Ich recherchierte, las viel und begann zu begreifen, dass diese Zeit eine der dun­kelsten in unserer Geschichte war. Unter vielen anderen Statements schien mir die von Margarete und Alexander Mitscherlich verfasste These „Die Unfähigkeit zu trau­ern" bezeichnend für eine ganze Genera­tion zu sein.

 

Die Musik der Beatles, der Rolling Stones, die Protestsongs von Joan Baez machten uns Mut zu einem neuen Denken und brach­ten neue Perspektiven in unser Leben. Wir waren der Meinung, es besser machen zu können als unsere Elterngeneration. Das ging so weit, dass wir mit dem Vorgehen der RAF sympathisierten, bis wir merkten, dass die Spirale der Gewalt dabei neu ent­facht wird.

 

Wir waren unterwegs zu Demonstrationen, waren in Wackersdorf und anderswo, um unsere Meinung kund zu tun. Die Familie mit den drei Kindern nahm mich für Jahre voll in Anspruch.

Mit etwa 30Jahren begann mein Leben mit der Kunst in der Ahnung: ,,Da muss noch etwas sein, das es wert ist, sich damit zu befassen". Neugierig und wissbegierig nahm ich alles wahr, was mich auf diesem Gebiet weiterbrachte. Ich war auch damals schon überzeugt, dass es sich lohnt, hinter den Vorhang zu schauen. Eine unbändige Lust am Gestalten und Formulieren begann. Ich erlernte Techniken und experimentierte mit Materialien, meine Lehrer waren Prof. Frid­helm Klein von der Kunstakademie Mün-chen, sowie Prof. Stephan von Huene und Prof. Giselbert Hake von der Internationalen Sommerakademie in Salzburg.

 

Im laufe der Jahre fand ich weitere Men­schen, die mich in meinem Tun bestärkten und mich inspirierten. Was ich mit meiner Kunst auslösen oder erreichen kann, weiß ich nicht. Zunächst ist sie einfach da.

Gernot, mein Ehemann und Lebenspartner, hat, so denke ich, gespürt, dass die Kunst für mich lebenswichtig geworden ist. Er un­terstützt mich bis heute vor allem bei der technischen Realisierung meiner Arbeiten. Ohne ihn hätte ich diesen Weg bis hierher nicht gehen können. Dafür bin ich ihm sehr dankbar.

 

Babette Ueberschär

 

1947                   Geburt in Gülchshcim

 

1979                   Beginn regelmäßigen Tagebuchschreibens;
                           erste Versuche Erlebtes bildnerisch zu gestalten

 

1980 + 1981       Mal- und Zeichenkurse bei dem
                           Kunstpädagogen Guido Martini

 

1982 + 1984      Studium an der In­ternationalen Sommer-
                           akademie für Bildende Kunst in Salzburg bei
                           Professor Giselbert Hoke und Professor
                           Stephan von Huene

 

seit 1989            Wohnung und Atelier in Ingolstadt

 

1993                    Kunstpreis der Sparkas­se Ingolstadt, 1. Preis

 

1997                  „Atelierbesuche," ein Filmpro­jekt im Bayerischen Fernsehen

 

2001                   Sonderpreis der Marie luise-Fleißcr-Gesellschaft

 

2002                  Kunstpreis der Stadt Augsburg 2006 Kunstpreis

                           Kunstverein Ottobrunn

 

2015                   Publikumspreis, Ortung IX, Schwabach

 

seit 2005           Lehrauftrag Universität Eich­stätt (Objektkunst Papier/Textil)

Bilder und Worte

 

Denken-Fühlen,

Licht-Schatten, Gut-Böse, Wirklichkeit-Möglichkeit.

 

In meinen Buchprojekten genügen mir we­der Bild noch Sprache allein - beides bedingt einander.

Die Essenz meiner Bildfindungen und Ge­danken ist bereits ab 1979 in Skizzenbüchern zu finden. Es geht darin um die Definition meiner Arbeit, um die Sichtbarmachung einer bildnerischen und einer sprachlichen Aussage.

 

Wie entsteht überhaupt Kunst und was ist das, was ich da tue? Aktuell brisante Themen aus dem privaten oder auch dem öffentlich-politischen Geschehen kommen dabei zum Tragen, z.B. Alltags-Erlebnisse und Beobachtungen wie Einsamkeit, Kind-heit, Alter, Tod, Liebe, Freude, Schmerz, Krieg, Hunger, Macht, Schmerz u.s.w„  Manchmal kommt es mir vor, als würde ich damit mein Leben und unsere Zeit ,,abarbeiten".

Mit Beginn meines Buchprojekts „lifeline" 1999 war das Bedürfnis entstanden, mein Tun stärker zu systematisieren.

 

Der Titel ,,lifeline" bedeutet im Englischen „Ret­tungsleine". Dies schien mir passend für ein Buchprojekt, in dem es mir darum geht, bestimmten Dingen Priorität einzuräumen.

 

 

Wesentlich ist dabei auch der Faktor Zeit, d.h. die Regelmäßigkeit und Kontinuität meines Tuns. Es entstehen Bilder und in den meisten Fällen auch ein Text.Die Bil­der sind als Malerei, Zeichnung, Collage und Mischtechnik angelegt. Sie sind teils ausgearbeitet, teils bleiben sie skizzenhaft.

 

Auslöser ist oft die Beobachtung alltäglicher Dinge. Das kann z.B. die Freude über einen schönen Sommertag oder das Lachen eines Menschen sein. Alles kommt für eine Be­arbeitung in Frage. Als Josef Ratzinger zum Papst gewählt wurde, habe ich viel Mühe aufgewendet und in die Zeichnung hinein gestickt!

 

Oft experimentiere ich dabei mit neuen Materalien, die ich spannend finde, und aus

diesen Ideen entstehen später oft Objekte oder Installationen.

Buchobjekte

 

Auch meine Liebe zur Literatur hat im laufe der Jahre immer wieder zu Buchprojekten geführt:

 

 ,,Stundenbuch 1-3", 1997/98, 3 Predigt-Bände,
bearbeitet mit Zeichnung und Bildschnitt.

 

,,Meine Fleißer-Bibliothek, Buch 1-4", 2001, bearbeitet mit Mischtechnik
und Text zu Marieluise Fleißers Leben und

 

Werk „Die Tagebücher" zu Max Frisch, 2002, 1 Buch bearbeitet
mit Mischtechnik und Text

 

„Das Buch der Unruhe" nach Fernando Pessoa, 2007, 1 Buch bearbeitet
mit Mischtechnik, Stickerei und Text:

 

 

Babette Ueberschär, Ingolstadt

(genaue Adresse auf berechtigte Anfrage jederzeit erhältlich)

kontakt@babette-ueberschaer.de

 

 

Design der Homepage und der Inhalte (Kataloge) von Marc Köschinger
www.samesamebutmine.com  2017

 

Impressum

 

Aktueller Katalog
 "daslebenselbst"

Das Kleine Museum im Privateatelier mit voranmeldung

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